VERO
Teamtreffen verpasst und Masters-Rekord geholt.
Montag, den 22. Februar 2010 um 12:11 Uhr

Für die Eisschnellläufer liegt der Saisonhöhepunkt in diesen Wochen. Kämpfen die besten Kaderläufer gerade in Vancouver um olympische Ehren, geht es für die Masters an diesem Wochenende um die Generalprobe für die World Games in Baselga di Pina (Italien). Der 14. Internationale Masters Cup des BTSC in Berlin bot erneut die Plattform für eine Reihe der besten Skater dieser Welt in den jeweiligen Altersklassen. Mit 16 Startern war die AK 45 wieder einmal am stärksten besetzt, und auch qualitativ war klar, dass es hier nur um einen Platz unter den ersten acht gehen konnte.

      
Der Wettkampf schien für Vero-Skater Jörg Kammler eigentlich schon nach einer Sekunde entschieden. Nachdem auf der Innenbahn bei 500 m bereits zwei Läufer in der Startphase stürzten, war das Eis hier eher ein Flickwerk und das Rennen mehrfach unterbrochen. Das zehrte an den Nerven und es kam zum Sturz beim ersten Aufsetzen. Reaktionsschnelles Aufstehen ließ noch eine Zeit von 46,62 sec. herauskommen und das Vierkampfergebnis war somit schon zerstört.
         
Es galt also, den Vorfall zu vergessen und sich auf die verbleibenden drei Rennen zu konzentrieren. Die 3.000 Meter liefen gut mit persönlicher Bestleistung von 4.29,78 und reichten für Platz 7 nach dem ersten Tag.
          
Der zweite Tag lief ebenfalls erfolgreich mit persönlicher Bestleistung über 1.500 m mit 2.11,68 sowie einem Deutschen-AK-45-Rekord über 5000 m im kleinen Finale dieses Wettkampfs mit 7.43,25. So sprang am Ende noch Rang 5 heraus. Der Überflieger in dieser Altersklasse heißt allerdings Olaf Herrmann, der auf den anderen drei Strecken die Latte der Altersklassen-Rekorde erneut höher legte: 500 m: 41,87 sec; 1.500 m: 2.06,29; 3.000 m: 4.25,11

Tja, so sieht's aus bei den alten Herren.

 

 

 

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