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Sonne, Berge und Wind - Mallorca der 3. Tag
Freitag, den 05. März 2010 um 12:57 Uhr

Ein Blick am frühen Morgen aus dem Fenster lies uns mit Vorfreude auf die anstehende Tour blicken. Die entfernten Berge und das Meer waren unter einem blauen Himmel, mit vereinzelten weissen Wölkchen, gut zu sehen. Dementsprechend gutgelaunt wurde dann auch die Etappe in Angriff genommen. Geplant war eine Tour über Sa Pobla, auf der Cami vell del Muro, Santa Maria,Alaro, den Orient hinauf und hinunter nach Bunyola, Sanata Maria, Santa Eugenia, Sencelles, Costix, Senieu, Petra, Can Picafort). Das Ziel war eine Training von 5 bis 5.5h zu absolvieren.

 

 

Kurz nach dem Start trafen wir auf die anderen Berliner, so dass wir bis Santa Maria in einer Gruppe von 16 Radsportlern, Triathleten und Skatern unterwegs waren. Zügiger als am Tag zuvor wurden die ersten Kilometer bewältigt. Armlinge und lange Jacken verschwanden bald in den Trikottaschen. Kurz vor Santa MAria machte sich das erste Mal der Wind bemerkbar und uns wurde da schon klar, dass wir irgendwann auch direkt gegen die Wind ankämpfen werden müssen.

In Santa Maria trennte sich die Gruppe in die, die den Orient von der längeren aber leichteren Seite (wir und 2 Triathleten) und den Rest, der die Auffahrt von der kürzeren aber steileren Seite erklimmen wollte. Die beide Triathleten "stiefelten" in konstantemTempo hoch, Sören und ich hatten ganz schön zu tun um den beiden zu folgen. Auf dem Flachstück um den Ort Orient blies der Wind so stark von vorn, dass man sogar bei leichtem bergab treten musste um überhaupt voranzukommen. Auf dem 2 Anstieg zum "Gipfel" stiess Stephan wieder zu uns und machte mit den beiden Triathleten nochmal mehr Druck und es ging noch schneller die engen Kehren zum Scheitelpunkt hinauf, Soeren lies etwas abreissen und erreichte den höchsten Punkt der Strecke kurz nach Lutz und den Triathleten.  Da es auf der folgenden langen Abfahrt kühl werden würde, wurden die Westen und Ärmlinge  angezogen. In Bunyola warteten wir kurz auf Moritz und Anja um dann weiter Richtung Santa Maria zu fahren. Wir hatten Rückenwind und es ging leicht bergab so dass eine hohe 40er Geschwindigkeit gefahren wurde, manchmal ging es auch mit über 50km/h weiter. Auf der guten Strasse Richtung Santa Eugenia machten die Triatleten, die sehr viel in der Führung fuhren, ordentlich Druck und es ging Dank des Rückenwindes mit 26nstant hoher Geschwindigkeit weiter. Bei km 110 verabschiedete sich Moritz und wir fuhren zu sechst über Petra zurück. Jetzt stellten alle leichten Steigungen schon eine Herausfordeung dar, die letzten neun Kilometer blies der Wind direkt von vorn. Abgekämpft aber glücklich und zufrieden erreichten wir nach 5:40h bzw. 152km bei 1200 Hhm unser Hotel.

 

 

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