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Nein, so ganz schlimm war es nicht ! Nachdem das umfangreiche Frühstücksbuffet durch uns sechs Personen um wahrscheinlich vom Hotel für ca. 13 Person geplante Nahrungsmittel erleichtert war, sollte es auf eine 3,5 bis 4 stündige Tour, eher flach und teilweise hügelig, gehen. Leider stellte sich auf dem Weg zum Radkeller heraus, daß es heute nicht unbedingt trocken bleiben würde, ganz leichter Regen setzte ein, eigentlich so leicht, dass man es kaum merkte.
Kurz nach dem Start trafen wir, wie verabredet, auf weitere Berliner Radsportler bzw. Triathleten, so daß wir zu elft Richtung Sa Pobla aufbrachen. Die ersten Kilometer wurden im gemütlichen Einfahrtempo absolviert. Leider verstärkte sich der leichte Regen nach einer Weile und es musste aufgrund der rutschigen Strassen noch konzentrierter gefahren werden. Dies hielt aber die Truppe nicht davon ab, an den Ortschildern die ausgerufenen Sprintwertungen auszufahren. Da aber niemand ordentlich Buch über die jeweiligen Plazierungen führte, wäre die Angabe der Punktwertungen rein spekulativ. Der Regen kam und ging, die Hügel am Rand der Berge wurden auf der Strecke über Buger, Campanet, Selva, Mancor u.a. mit den entsprechend ausgefahrenen Bergwertungen bezwungen. Ab km 45 setzte dann leider längerer stärkerer Regen ein, so dass alle schnell durchnässt waren. Aufgrund einer ad hoc veränderten Streckenführung gab es dann bei Alaro noch eine Bergwertung der Kategorie 3,5. Auf alle Fälle zeigten sich die Vero- und Ex-Vero-Fahrer immer auf der Höhe des Geschehens.
Aufgrund der Nässe wurde der Rückweg etwas früher angetreten als geplant. Der Wind blies zum Glück nicht aus der falschen Richtung und es ging mit hohem Tempo auf der Cami Vell del Muro Richtung Ziel. Eine Schrecksekunde galt es zu überstehen, nachdem ein Radler aus der Truppe in voller Geschwindigkeit durch ein tiefes wassergefülltes Schlagloch fuhr und kurze Zeit später aufgrunddessen der Schlauch des Hinterrades mit lautem Knall "explodierte". In der kurzen Zwangspause wurde durch den Profi eindrucksvoll demonstriert, wie man unter Anfeuerung von zehn nassen und schon langsam frierenden Kameraden einen Schlauch wechselt.
Das Wetter wurde so langsam besser, es "regnete" nur noch vom Hinterrad des Vordermans und ohne besondere Vorkommnisse wurde die Sondersprintwertung in Muro ausgefahren. Die grössten Konkurenrten hatten sich vorher "verfahren" und so konnte Lutz E. seinen "Teamleader" mit einem Tempo weit über 45km über mehrere Kilometer bis an den leichten Anstieg auf dem letzten Kilometer heranführen. Ab dort war es eine Ehre für Sören, die Führungsarbeit bis kurz vor die Sprintwertung zu leisten. Nach gut 90km wurde das Endziel erreicht. Für Lutz E. war es noch nicht das Ende der Trainingseinheit, er absolvierte mit Stephan und Anja nach kurzer Umziehpause noch einen 8.5km-Lauf in knapp 39min.
Nach einem ausgiebigen, und dies ist noch untertrieben, Abendessen war erstmal "Schicht im Schacht", gilt es doch morgen eine 5-5.5h-Tour mit Bergwertungen (Richtung Orient) zu absolvieren.
Weitere Infos aus einer vielleicht anderen Sicht auch auf Stephans Blog.
t.b.c.
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